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Eintrag vom 05.06.2015

Das sind die besten Altersvorsorgefonds

Das aktuelle Ranking der Handelszeitung zeigt: Die besten 3a-Fonds-Angebote kommen nicht bei den Banken, sondern von den Versicherungen. Dabei haben einige Offerten eine besonders attraktive Rendite.

Ein Anbieter von Vorsorgefonds steht über allen – und dies mittlerweile seit zwei Jahren: Axa Winterthur. Auch beim neuesten Handelszeitung-Ranking erhalten die 3a-Fonds die Note «sehr gut» – und dies gleich in allen drei bewerteten Kategorien. Das heisst: Sowohl bei den festverzinslichen wie auch bei den defensiven und ausgewogenen Vorsorgefonds gehören die Produkte von Axa Winterthur zu den besten, die in der Schweiz erhältlich sind. Einzig Swiss Life und LGT erhielten für je einen Fonds ebenfalls die höchste Auszeichnung. Das unterstreicht die herausragende Leistung der Axa-Winterthur-Fondsmanager umso mehr.

Zu diesem Fazit kommt das Institute of Finance der Hochschule für Wirtschaft in Freiburg, die exklusiv für die «Handelszeitung» die rund 90 in der Schweiz erhältlichen Säule-3a-Fonds bewertet hat. Das Ranking hilft den Leserinnen und Lesern bei der Wahl eines geeigneten Vorsorgefonds.

Banken liegen im Hintertreffen

Der Erfolg von Axa Winterthur kommt nicht von ungefähr. Die vergangenen 3a-Fonds-Analysen der «Handelszeitung» haben immer wieder gezeigt: Wer erfolgreich für das Alter vorsorgen will, kommt um die Produkte der Versicherer nicht herum. Neben jenen von Axa Winterthur stechen auch jene des Lebensversicherers Swiss Life sowie der Baloise ins Auge.

Die Banken als klassische Anbieter von Vorsorgeprodukten liegen im Vergleich zumeist im Hintertreffen. Trotz jahrelanger Börsenhausse mit entsprechenden Renditemöglichkeiten gelingt es den Finanzinstituten nicht, mit ihren Vorsorgeprodukten bei den Sparern zu punkten.

Bessere Perfomance bei hohem Immobilienanteil

Für diese Diskrepanz gibt es zwei Gründe: Die Aufteilung der Anlagen sowie die unterschiedlich hohen Fondskosten. Die Vorsorgefonds der Versicherer weisen gegenüber den Bankprodukten einen deutlich höheren Anteil an Immobilienanlagen auf – dies auf Kosten des Obligationenanteils. Das liegt daran, dass Versicherungsunternehmen traditionell in langfristig ausgerichteten Anlagen wie Immobilien sehr erfahren sind.

Selbst bei Fonds mit einem erhöhten Aktienanteil wie beispielsweise dem AWi-BVG-35-Allegro-Fonds beläuft sich der Immobilienanteil auf über 10 Prozent. Ein vergleichbarer Bankenfonds wie der CSA Mixta-BVG der Credit Suisse ge
wichtet die Immobilien mit 6 Prozent. 
Umgekehrt sieht das Verhältnis bei den Obligationen aus. Während der Fonds
von Axa Winterthur zu 50 Prozent auf
Anleihen setzt, sind es bei der Credit
 Suisse 54 Prozent. Das mögen kleine Unterschiede sein, die sich aber den
noch in der Performance bemerkbar
machen.

70 Prozent Plus

So ist seit 2009 der Immobilienindex SXI Real Estate um 70 Prozent angestiegen, während im gleichen Zeitraum Schweizer Obligationen gerade mal mit 28 Prozent rentiert haben.
Der zweite grosse Unterschied zwischen Versicherern und Banken liegt beim Vertrieb – und damit bei den Kosten. Versicherungsprodukte sind in der Regel nicht über die Hausbank beziehbar. Üblicherweise werden die Vorsorgefonds der Assekuranz in Verbindung mit einer Versicherung verkauft. Wer die top-gerateten Fonds der Axa Winterthur isoliert kaufen möchte, muss sich an eine unabhängige Plattform wie Liberty Vorsorge wenden.

Der Schwyzer Vorsorgespezialist ermöglicht den Alterssparern zudem den Zugang zu den kostengünstigeren Tranchen für qualifizierte Anleger. Die Kosten für diese Fonds liegen rund ein halbes Prozent unterhalb je- nen, die Privatanlegern verkauft werden. Eine Differenz, die beim herrschenden Tiefzinsniveau nach einigen Jahren deutlich zu Buche schlägt. Allerdings muss beachtet werden, dass Liberty eine Stiftungsgebühr von 0,4 Prozent pro Jahr verlangt.

Vorsorgelösung muss genau geplant werden

«Gerade im aktuell schwierigen Umfeld muss eine Vorsorgelösung besonders genau geplant werden», sagt Florian Schubiger vom unabhängigen Vorsorgeberater VermögensPartner. Insbesondere drei Punkte müssen Alterssparer besonders beachten: Erstens die Zusammensetzung des Fonds, zweitens die Höhe der Gebühren und drittens die steuerliche Optimierung.

http://www.handelszeitung.ch/invest/hier-gibt-es-am-meisten-rendite-im-alter-792641


 

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